© HWK

Ein Drittel der Auszubildenden im Handwerk sind weiblich.

Ausbildungsleistung im Handwerk verstärkt

Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge ist gegenüber 2015 gestiegen.

Ostfriesland. Die Handwerkskammer für Ostfriesland hat bis Ende Oktober 2016 insgesamt 1.180 neue Ausbildungsverhältnisse registriert. Das bedeutet einen Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 54 neuen Ausbildungsverhältnissen bzw. 4,8 Prozent. Die aktuelle Zahl übertrifft bereits die 1.161 Neueintragungen zum Jahresende 2015 um 19 Verträge. Das entspricht einem Plus von 1,63 Prozent.

Für den stellvertretenden Hauptgeschäftsführer Jörg Frerichs ist neben der derzeit guten Wirtschaftslage im Handwerk vor allem der sich verstärkende Fachkräftemangel ausschlaggebend für das Lehrstellenplus. „Gute und qualifizierte Mitarbeiter sind im Handwerk knapp. Die Zahlen belegen, dass viele Unternehmen ihre Ausbildungsbemühungen angezogen haben“, sagte er.

Eine deutlich positive Entwicklung verzeichnet in diesem Jahr das Handwerk in den Bereichen Elektro- und Metall, der kaufmännischen Ausbildung und in der Gesundheits- und Körperpflege. Die häufigsten Vertragsabschlüsse erfolgten in den Ausbildungsberufen Kraftfahrzeugmechatroniker/in (158 Lehrstellen, Plus 45 im Vergleich zum Vorjahr), Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (112 Lehrstellen, Plus 23), Elektroniker/in (99, Plus 15) Metallbauer/in (81, Plus 8), Friseure (69, Plus 3) und Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk mit dem Schwerpunkt Bäckerei (83, Plus 1).

Diese Zahlen unterstreichen zugleich die anhaltend gute Ausbildungsbereitschaft der Handwerksbetriebe in der Region. Insgesamt erhalten aktuell rund 2.928 Auszubildende in allen vier Lehrjahren eine berufliche Ausbildung. In Ostfriesland wird in mehr als 65 Handwerksberufen ausgebildet. Knapp ein Drittel der Lehrlinge sind weiblichen Geschlechts.

1688 Zeichen