Ausrutscher im Pkw-Markt

Deutliche Rückgänge in Niedersachsen

Ostfriesland. Der niedersächsische Pkw-Markt ist ausgerutscht. Das teilt die Kfz-Innung für Ostfriesland mit. Während es im Autogeschäft bundesweit Zuwächse von knapp zehn Prozent im September gegeben habe, stehe in Niedersachsen ein Minus von 8,2 Prozent in der Bilanz. 28.854 (Vorjahr: 31.423) seien ein durch Sondereffekte des Herstellers beeinflusstes Ergebnis.

„Wir freuen uns einerseits über zunehmende private Käufe, andererseits gibt es deutliche Rückgänge im Flottengeschäft und bei den Eigenzulassungen“, kommentierte Obermeister Lothar Freese die aktuellen Länderzahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes. Während der Benziner 4,6 Prozent auf 15.827 Verkäufe (Vorjahr: 16.593) verloren habe, sei der Diesel zweistellig um 13,3 Prozent auf 12.429 Zulassungen (Vorjahr: 14.337) geschrumpft. Freese: „Dieses Ergebnis ist auch von der anhaltenden Diskussion über Diesel-Fahrverbote beeinflusst worden.“

Das Monatsergebnis wird komplettiert durch 104 Elektro- (Vorjahr: 50) und 434 Hybrid-Verkäufe (Vorjahr: 320). 60 Gas-Pkw (Vorjahr: 123) seien verkauft worden. Im Jahreszwischenergebnis liege der niedersächsische Automarkt mit 2,9 Prozent plus auf 274.621 Neuzulassungen (Vorjahr: 266.976) über dem Vorjahresergebnis.

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Pressekontakt:
Lothar Freese, Obermeister der Innung des Kfz-Handwerks für Ostfriesland, Telefon 049 41 93 33 -18, E-Mail info@bosch-freese.de