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Von der Jugendansprache an der Fußballbande überzeugten sich (v.l.) Albert Lienemann, Ludwig Meyer, Peter-Ulrich Kromminga und Kai-Uwe Meiners.

Handwerk fördert Talente

Die Imagekampagne ziert das Fußballfeld des SuS-Timmel.

Ostfriesland. Die Handwerkskammer für Ostfriesland unterstützt den Spiel- und Sportverein Timmel. Seit kurzem ist direkt am Fußballfeld die „Wirtschaftsmacht von nebenan. Das Handwerk.“ vertreten mit einem neun Meter langen Banner, auf dem steht „Unser Team hat fünf Millionen Profis. Und alle kommen aus der eigenen Jugend“.

Während eines Besuchs auf dem Spielfeld mit Ludwig Meyer und Kai-Uwe Meiners, Vorstandsmitglieder des SuS-Timmel, wurden die neu angebrachten Werbebotschaften der Imagekampagne des Handwerks begutachtet. „Es sind echte Hingucker sowohl für die Zuschauer als auch für die Spieler“, bedankte sich Meyer für die Unterstützung der 290 Mitglieder. Handwerkskammerpräsident Albert Lienemann und Hauptgeschäftsführer Peter-Ulrich Kromminga waren sich vor Ort einig: „Handwerk und Sport passen hervorragend zusammen.“ In beiden Bereichen gehe es um Leidenschaft, Teamgeist und Technik. Ein Slogan des Handwerks in Anspielung auf seine Ausbildungsleistung lautet: „Unsere größten Talente: Talente fördern“. „Die doppelte Talentförderung ist somit eine runde Sache“, meinte Lienemann.

Unter dem Motto „Sport miteinander und füreinander“ zeichnet sich der Verein in besonderer Weise im Jugend- und Erwachsenensport aus. Als einer von deutschlandweit 366 Stützpunkten des Deutschen Fußballbundes fördern die DFB-Trainer des SuS-Timmel junge Fußballtalente und bieten den Jugendlichen Aufstiegschancen in höheren Klassen an. Daneben wird eine breite Palette an Aktivitäten wie Fitness, Lauftreff, Reha-Sport oder Meditation angeboten und mit anderen Vereinen zusammengearbeitet.

Das Handwerk vereint allein in Ostfriesland rund 65 Ausbildungsberufe. Seit sechs Jahren unterstützt die Imagekampagne die Bemühungen, das Handwerk als Wirtschaftsgruppe präsenter zu machen und Schüler für die Ausbildung zu begeistern. In diesem Jahr haben rund 1200 junge Menschen eine Ausbildung im Bezirk der Handwerkskammer begonnen. Damit konnte der rückläufige Trend trotz der sinkenden Schülerzahl gestoppt werden.

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