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Regelungen für das Handwerk

Wir unterstützen Sie und haben wichtige Infos für Sie zusammengestellt.
Stand: 28. Juni 2021

Stufenplan

Niedersachsen hat in der Niedersächsischen Corona-Verordnung einen Stufenplan für den Ausstieg aus dem Corona-Lockdown beschlossen. Danach werden die Beschränkungen für Handwerk, Handel, Gastronomie und andere Bereiche des öffentlichen Lebens stufenweise gelockert.

Dabei orientiert sich der Plan nicht an Zeiten, sondern am aktuellen Infektionsgeschehen in den einzelnen Landkreisen. Wann die nächste Stufe eintritt sei abhängig vom aktuellen Inzidenzwert. Der sogenannte Stufenplan 2.0 sieht vier Stufen vor:

 Stufe  Sieben-Tage-Inzidenz
 0  Geringes Infektionsgeschehen  ≤10
 1  Erhöhtes Infektionsgeschehen  >10
 2  Hohes Infektionsgeschehen  >35
 3  Starkes Infektionsgeschehen  >50

 

Die einzelnen handwerksrelevanten Einschränkungen und Maßnahmen entnehmen Sie bitte je nach Ihrem Tätigkeitsfeld den im Stufenplan genannten Bereichen „Beerdigungen, Einzelhandel, Körpernahe Dienstleistungen und Gastronomiebetriebe“.

Zur Grundversorgung (s. Bereich Einzelhandel), also die Versorgung mit Lebensmitteln oder mit Gütern oder Dienstleistungen des täglichen Bedarfs decken, zählen aus dem Bereich des Handwerks: Die Bäcker und Fleischer, Augenoptiker, Hörgeräteakustiker, Kraftfahrzeug- und Fahrrad-Werkstätten, die Reparaturwerkstätten für Elektronikgeräte sowie Reinigungen.

Alle anderen Handwerker, die nicht in einer der o.g. Einrichtungen tätig sind, dürfen weiterhin unter Einhaltung der geltenden Arbeitsschutzstandards ihrer Tätigkeit nachgehen.

Der Landkreis bzw. die kreisfreie Stadt macht die Tage bekannt, ab dem die jeweiligen Maßnahmen in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt gelten:

Testung

  • In den in der Niedersächsischen Corona-Verordnung bestimmten Fällen, muss der dort vorgesehene Test auf das Vorliegen des Corona-Virus SARS-CoV-2 durch
  1. eine molekularbiologische Untersuchung mittels Polymerase-Kettenreaktion (PCR-Testung),
  2. einen zugelassenen PoC-Antigen-Test zur patientennahen Durchführung oder
  3. einen zugelassenen Test zur Eigenanwendung (Selbsttest),  durchgeführt werden.
  • Die Testung muss vor dem Betreten des Betriebs durch die Besucherin oder den Besucher durchgeführt werden und darf maximal 24 Stunden zurückliegen.
     
  • Ein PoC-Antigen-Test oder ein Test zur Eigenanwendung (Selbsttest) muss
  1. von der Besucherin oder dem Besucher vor Ort unter Aufsicht der- oder desjenigen stattfinden, die oder der der jeweiligen Schutzmaßnahme unterworfen ist oder einer von ihr oder ihm beauftragten Person,
  2. unter Aufsicht einer oder eines anderen stattfinden, die oder der einer Schutzmaßnahme unterworfen ist,
  3. im Rahmen einer betrieblichen Testung im Sinne des Arbeitsschutzes durch Personal, das die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzt, erfolgen oder
  4. von einem Leistungserbringer vorgenommen oder überwacht werden.
  • Die Person, die den Test durchgeführt oder beaufsichtigt hat, hat der Besucherin oder dem Besucher auf Verlangen das Ergebnis und den Zeitpunkt der Testung zu bescheinigen; die Bescheinigung muss Name, Vorname, Geburtsdatum, Adresse der getesteten Person, Name und Hersteller des Tests, Testdatum und Testuhrzeit, Name und Firma der beaufsichtigenden Person sowie Testart und Testergebnis enthalten.
     
  • Die Pflicht zur Testung entfällt, wenn die Besucherin oder der Besucher vor dem Betreten der Einrichtung, des Betriebes
  1. eine Bestätigung über eine maximal 24 Stunden zurückliegende Testung mit negativem Testergebnis oder
  2. einen Nachweis gemäß § 2 Nr. 7 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (SchAusnahmV) oder
  3. einen für sie geltenden Genesenennachweis vorlegt.
  4. Die Pflicht zur Testung gilt nicht für Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren.


Erleichterungen und Ausnahmen
Am 6. Mai 2021 hat der Bundestag die Verordnung zur Regelung von Erleichterungen und Ausnahmen von Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 (COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung – SchAusnahmV) beschlossen. Ziel dieser Verordnung ist es zunächst, hinsichtlich bereits bestehender Erleichterungen und Ausnahmen von Schutzmaßnahmen für getestete Personen eine Gleichstellung von geimpften und genesenen Personen vorzunehmen.