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Betriebsführung
Um einen Betrieb erfolgreich führen zu können, sind fundierte betriebswirtschaftliche Kenntnisse erforderlich. Ob Existenzgründung, Neuinvestitionen, Zukunftssicherung, Generationswechsel, Krisenprävention oder organisatorische Veränderungen: Unternehmer müssen ständig Entscheidungen treffen. Auch wenn Sie als Unternehmer letztlich den Weg bestimmen, können wir in einem kostenfreien und neutralen Beratungsgespräch wertvolle Entscheidungshilfen geben.
Personal
Viele Handwerksbetriebe sehen sich mit Blick auf ihr Personal mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert. Ausreichend motivierter und ausbildungsfähiger Nachwuchs ist immer schwerer zu finden. Gleichzeitig wird es immer wichtiger, die eigenen Mitarbeiter so lange wie möglich im Unternehmen zu halten und sie selbst zu den dringend benötigten Fachkräften weiterzubilden.
Volle Auftragsbücher und ein leergefegter Arbeitsmarkt machen es notwendig, dass Sie als Unternehmer heute viel stärker Ihren Blick nach innen auf Ihre Beschäftigten richten müssen. Gute Leute werden umworben und manchmal auch abgeworben. Ziel ist es, Ihre leistungsstarken Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen zu halten. Doch wie hält man gute Mitarbeiter im Unternehmen?
Ein familienbewusstes Arbeitsumfeld kann der entscheidende Vorteil im Wettbewerb um die besten Köpfe sein, denn für Beschäftigte zählen bei der Auswahl eines Arbeitgebers außer dem Gehalt auch attraktive Bedingungen für die Vereinbarkeit von Berufs-, Privat- und Familienleben.
Die Handwerksbetriebe sollten sich für die Zukunft wappnen und eigene Strategien zur Fachkräfterekrutierung, Mitarbeiterbindung und -entwicklung finden. Genau an diesem Punkt setzt das Beratungsangebot zur Personalführung und Organisationsentwicklung an.

Svea Janssen Betriebswirtschaftliche Beraterin Telefon 04941 1797-29 s.janssen@hwk-aurich.de
Führung im Handwerk
Wenn der Chef alles macht – und trotzdem zu wenig geschafft wird
Warum moderne Mitarbeiterführung auch in kleinen Handwerksbetrieben der entscheidende Erfolgsfaktor ist.
In vielen kleinen Handwerksbetrieben übernimmt der oder die Inhaberin gleichzeitig Büroarbeit, Organisation und Mitarbeit auf der Baustelle – Führung bleibt dabei oft auf der Strecke. Dabei ist sie entscheidend dafür, ob gute Mitarbeitende bleiben: Gefragt sind heute klare Leitlinien, wertschätzende Kommunikation und echte Verantwortung statt reiner „Ansagekultur“.
Gute Führung im Handwerk heißt nicht, alles „weich“ zu machen. Im Gegenteil:
- klare Standards auf der Baustelle (Qualität, Sauberkeit, Sicherheit),
- klare Rollen und Zuständigkeiten im Team und
- regelmäßige, kurze Abstimmungen im Alltag
schaffen Struktur und entlasten die Betriebsinhaber. Gleichzeitig sorgen Wertschätzung, Vertrauen und eine offene Fehlerkultur für Motivation und Bindung – gerade in Zeiten des Fachkräftemangels.
Wenn Sie das Gefühl haben, „ständig nur zu löschen“ statt zu führen, lohnt sich ein Blick auf Ihre Führungsstrukturen. Kleine Veränderungen im Alltag können hier große Wirkung entfalten – für Sie selbst, Ihr Team und Ihre Kunden.
Mein Angebot:
Als betriebswirtschaftliche Beraterin unterstütze ich Sie dabei, Ihren Führungsstil und die Zusammenarbeit im Betrieb zu reflektieren und praxistaugliche Lösungen zu entwickeln – passend zu Ihrem Betrieb.
Melden Sie sich gerne, wenn Sie dazu Beratungsbedarf haben oder zunächst unverbindlich über Ihre Mitarbeiterführung sprechen möchten.
Svea Janssen Betriebswirtschaftliche Beraterin Telefon 04941 1797-29 s.janssen@hwk-aurich.de
Marketing
Viele Handwerksbetriebe betreiben bereits aktives Marketing – ohne es zu wissen. Alle Handlungen, ob Verkaufsgespräche, Kundentelefonate oder ähnliches, haben im Wesentlichen mit Marketing zu tun. Marketing ist der Prozess, durch den ein Betrieb auf kreative, produktive und gewinnbringende Art und Weise eine Beziehung zum Markt herstellt.
Für Handwerksbetriebe bedeutet das, die heutigen und zukünftigen Kunden in den Mittelpunkt aller unternehmerischen Tätigkeiten zu stellen. Dabei ist unter Marketing aber mehr als nur Werbung zu verstehen – Marketing ist als ganzheitliche unternehmerische Denkweise und Einstellung zu betrachten mit dem Ziel, den Betrieb an die Märkte im Wandel anzupassen!
Oft genügt nur ein Wechsel der Blickrichtung, um Neues zu entdecken und damit wettbewerbsfähiger zu werden.
Svea Janssen Betriebswirtschaftliche Beraterin Telefon 04941 1797-29 s.janssen@hwk-aurich.de
Finanzhilfen und Fördermittel
Investitionen und deren Finanzierung sind für Existenzgründer und Unternehmer wichtige Bausteine einer erfolgreichen Unternehmensführung. Eine solide Finanzierung sichert nachhaltig den Fortbestand Ihres Unternehmens. Sie möchten investieren, doch Ihnen fehlt das nötige Kapital? Es gibt zahlreiche Förderprogramme für Handwerksbetriebe. Doch welches ist in Ihrem Fall das beste? Die Betriebsberater der Handwerkskammer unterstützen Sie dabei, die für Sie passende Finanzierungsmöglichkeit zu finden. Wir unterstützen Sie bei der Vorbereitung und Umsetzung.
Wir beraten zur Ermittlung des Kapitalbedarfs für betriebliche Investitionen und informieren über Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten. Wir bieten Hilfestellung bei der Ausarbeitung von Businessplänen, einschließlich einer detaillierten Umsatz-, Kosten- und Liquiditätsplanung.
Wir sind öffentlich anerkannte „Fachkundige Stelle“ für die Förderbanken des Bundes und des Landes Niedersachsen.
- Förderprogramme von KfW und der Investitions- und Förderbank Niedersachsen – NBank
- Bürgschaften der Bürgschaftsbank Niedersachsen
- Beteiligungen durch die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Niedersachsen (MBG)
- Investitionszuschüsse der Landkreise und kreisfreien Städte
Svea Janssen Betriebswirtschaftliche Beraterin Telefon 04941 1797-29 s.janssen@hwk-aurich.de
Julian Berghem Betriebswirtschaftlicher Berater Telefon 04941 1797-37 j.berghem@hwk-aurich.de
Helge Valentien Abteilungsleitung Betriebsberatung/Finanzmanagement Telefon 04941 1797-54 h.valentien@hwk-aurich.de
NBank-Beratungssprechtage
Die Beratungssprechtage der Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) bieten Ihnen als Unternehmen, Start-up, Gründerin oder Gründer Informationen rund um Förderprogramme, Finanzierungswege und die erforderlichen Antragsunterlagen.
Die Sprechtage finden regelmäßig und an jeweils verschiedenen Orten in Ostfriesland statt. Als Ansprechpartner stehen Finanzierungsberater der NBank, der Handwerkskammer sowie der IHK zur Verfügung. In vertraulichen Einzelgesprächen behandeln sie vor allem Finanzierungsfragen. Die Interessenten erhalten Informationen über Zuschüsse, Bürgschaften und Darlehen der öffentlichen Hand.
Weitere Informationen zu den Terminen, Veranstaltungsorten und zur Anmeldung finden Sie hier (IHK).
Helge Valentien Abteilungsleitung Betriebsberatung/Finanzmanagement Telefon 04941 1797-54 h.valentien@hwk-aurich.de
Kalkulation
Der dauerhafte Erfolg eines Unternehmens steht und fällt mit den Kosten und Einnahmen. Damit Sie Ihre Kalkulation im Blick behalten, geben wir Ihnen Hilfestellung zu folgenden Themen:
- Stundensatz-Berechnung
- Branchenvergleichszahlen
- Kosten- und Umsatzplanung

Julian Berghem Betriebswirtschaftlicher Berater Telefon 04941 1797-37 j.berghem@hwk-aurich.de
Betriebsorganisation
Zeit ist eine entscheidende Ressource im Handwerksunternehmen und soll im besten Fall nicht verschwendet werden. Das richtige Zeitmanagement unterstützt die Effizienz im Handwerksbetrieb. Wir finden für Sie die „Zeitfresser“ und eliminieren sie.
Uns ist klar, wie hektisch es sein kann, wenn man versucht, den Betrieb allein zu führen. Ihr Unternehmen wächst und Sie möchten auch auf Dinge aufmerksam gemacht werden, mit denen Sie eventuell nicht vertraut sind. Um Ihnen die Suche zu ersparen, haben wir eine Reihe von unterschiedlichen Beratungsangeboten zusammengestellt, die Ihnen helfen können, Ihren Betrieb effizient zu managen.

Helge Valentien Abteilungsleitung Betriebsberatung/Finanzmanagement Telefon 04941 1797-54 h.valentien@hwk-aurich.de
Notfallordner im Handwerksbetrieb
Heute vorsorgen, morgen handlungsfähig bleiben.
Unerwartete Ereignisse können Handwerksbetriebe empfindlich treffen. Vorausschauende Notfallvorsorge hilft, den Fortbestand des Betriebs zu sichern. Sie umfasst mehr als Brandschutz und unterstützt dabei, den Betrieb auch in Krisenzeiten handlungsfähig zu halten. Ein frühzeitiges Auseinandersetzen mit potenziellen Krisenszenarien und dem eigenen Notfallordner ist daher sinnvoll.
Warum Notfallvorsorge für Betriebe wichtig ist
Notfälle können vom plötzlichen Ausfall der Geschäftsführung bis zu externen Störungen reichen. Viele Handwerksbetriebe hängen im Alltag stark von der Inhaberperson ab. Fällt sie unerwartet aus, geraten Abläufe wie Angebote, Rechnungen oder Terminabsprachen leicht ins Stocken. Ohne passende Vorkehrungen kann dies existenzbedrohend werden. Es ist daher wichtig, für den Fall der eigenen Abwesenheit klare Regelungen zu treffen, damit der Betrieb möglichst reibungslos funktionsfähig bleibt.
Der Notfallordner als zentrales Instrument
Der Notfallordner ist ein zentrales Werkzeug der Notfallvorsorge. Er bündelt alle wichtigen Informationen, Vollmachten und Dokumente, die im Ernstfall benötigt werden. So dient er Vertrauenspersonen als Leitfaden und macht relevante Daten schnell zugänglich. Zuständigkeiten werden nachvollziehbarer, und Entscheidungen lassen sich auch in Ausnahmesituationen besser treffen. Ein gut geführter Notfallordner kann wesentlich dazu beitragen, die Handlungsfähigkeit des Betriebs zu erhalten.
Unterstützung durch die Betriebsberatung der Handwerksammer
Die Betriebsberatung Handwerkskammer unterstützt Betriebe bei der Notfallvorsorge und beim Aufbau eines Notfallordners. Sie bietet individuelle Beratungen an, um betriebliche Fragen zu klären, und stellt Notfallordner zur Verfügung, die anschließend mit den eigenen Daten befüllt werden. Regelmäßige Veranstaltungen zum Thema „Notfallvorsorge im Handwerksbetrieb“ ergänzen das Angebot. In diesen Vortragsveranstaltungen wird auch das Thema persönliche Vorsorge (Erbrecht, Vollmachten, Testament), durch einen Rechtsanwalt oder Notar, angesprochen.
Kurzfazit für Betriebe
- Notfallvorsorge unterstützt den Fortbestand des Betriebs bei unvorhergesehenen Ereignissen.
- Ein Notfallordner bündelt wichtige Informationen und erleichtert die Handlungsfähigkeit im Ernstfall.
- Die Betriebsberatung der Handwerkskammer bietet Beratung, Notfallordner und Informationsveranstaltungen zur Notfallplanung an.
Was bedeutet das in der Praxis?
- Risikoanalyse durchführen: Identifizieren Sie zentrale Notfallszenarien für Ihren Betrieb.
- Vertretungsregelungen festlegen: Benennen Sie Vertrauenspersonen und erteilen Sie notwendige Vollmachten.
- Notfallordner anlegen: Sammeln und strukturieren Sie wichtige Dokumente und Informationen an einem zentralen Ort.
- Mitarbeitende einbeziehen: Informieren Sie Ihr Team über wesentliche Notfallmaßnahmen und Abläufe.
- Regelmäßige Überprüfung: Aktualisieren Sie Notfallplan und Inhalte des Notfallordners in angemessenen Abständen.
Helge Valentien Abteilungsleitung Betriebsberatung/Finanzmanagement Telefon 04941 1797-54 h.valentien@hwk-aurich.de
Beratungstermin zum Notfallordner anfragen
Wenn Sie Ihren Notfallordner aufbauen oder aktualisieren möchten, nutzen Sie die individuelle Beratung. Vereinbaren Sie dafür einen Beratungstermin.
Krisenberatung
Sowohl junge als auch länger bestehende Betriebe haben in ihrer Entwicklung mehr oder weniger ernste Schwierigkeiten zu überwinden. Rückläufige Nachfrage, verspätete Anpassungen der Unternehmensstruktur, schleppende Zahlungseingänge und Forderungsausfälle sind nur einige Beispiele für die auftretenden Probleme. In vielen Fällen kann jedoch durch rechtzeitiges Gegensteuern und fachkundige Hilfe eine Krise, oder gar eine Insolvenz bewältigt und die Existenz des Unternehmens und der damit verbundenen Arbeitsplätze gesichert werden.
Ein wichtiges Mittel, um erfolgreich zu bleiben, ist die Früherkennung von Chancen und Risiken. Früherkennung bereitet das Unternehmen in einem fortlaufenden Prozess auf die Zukunft vor.
Helge Valentien Abteilungsleitung Betriebsberatung/Finanzmanagement Telefon 04941 1797-54 h.valentien@hwk-aurich.de

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